„Kleine Schritte – Wirkung in Summe | Freiraumbezogene Bausteine der CO2-Reduktion im Gewerbe“ Stegreif am Fachgebiet e+f im SoSe 2022

Der Stegreif fand in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammern (IHK) Darmstadt Rhein Main Neckar und dem Projekt „PERFORM Zukunftsregion FrankfurtRheinMain“, Handlungsfeld „CO² neutrales Gewerbegebiet“, statt.

www.perform-frankfurtrheinmain.de/projekte/details/idee/klimaneutrale-gewerbegebiete/

Im Fokus des Stegreifs standen Gewerbegebiete, die – meist übersehen – fast 20 % unserer urbanen Flächen ausmachen, oftmals stark versiegelt sind, hohe Energiebedarfe haben und zudem sehr anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels sind. Im Gegensatz zu verdichteten Innenstadtquartieren haben Gewerbegebiete aber auch große Flächenpotenziale.

Der Stegreif blickt auf Gebäude und Freiraum, denn Freiräume sind ein wichtiger Baustein der Klimaanpassung (Anpassung an die Folgen des Klimawandels), der Stärkung der urbanen Biodiversität und der Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Auch Regenerative Energietechniken oder Energieträger können multifunktional im Freiraum platziert werden (z.B. Solarcarports oder Kurzumtriebsholz).

Aber was ist mit der CO2-Kompensation? Das Bäume und andere Pflanzen CO2 speichern ist klar, nur wie und in welcher Höhe?

Der Stegreif möchte Bausteine der CO2 Reduktion und der CO2-Kompensation im Freiraum herausarbeiten und in Entwürfen ausloten, wie diese am Beispiel von zwei Gewerbegebieten in Südhessen in ein nachhaltiges Freiraumkonzept (Energiebereitstellung, CO2-Speicherung, Klimaanpassung, Biodiversität, Aufenthaltsqualität) integriert werden können.

Gefragt sind multifunktionale Lösungen, die das knappe Gut „Fläche“ maximal ausnutzen, ohne zu Lasten von Biodiversität und Aufenthaltsqualität zu gehen.