Artificial Nature: Thinking Through the Machine – Künstliche Vorstellungskraft, räumliche Intelligenz und die Zukunft des Entwerfens


Lehrinhalte:

KI-Bildgeneratoren, die aus Textbeschreibungen foto-realistische Bilder erzeugen können, sind mittlerweile frei zugänglich und viele von uns nutzen sie bereits umfassend. Dabei sind die generativen Tools keine neutralen Werkzeuge. Sie werden von privaten Unternehmen anhand riesiger Archive vorhandener Architekturdarstellungen trainiert und reproduzieren damit die räumlichen Interpretationen, kulturellen Vorurteile und ästhetischen Konventionen, die in diesen Bildern verankert sind.Was bedeutet das für den Entwurfsprozess? Wissen wir, was diesen Systemen entgeht, die fast völlig blind sind für das, was noch nicht erdacht wurde? Was sie voraussetzen, zu welcher Art von räumlichem Denken sie fähig sind?Was verändert sich, wenn die generative Schleife zwischen Prompt und Bildergebnis Werkzeug unseres räumlichen Gestaltens wird?Das Seminar zielt darauf ab, ein kritisches Vokabular sowie technische Kenntnisse im Umgang mit KI-Bildgeneratoren anhand einer Serie praktischer Übungen zu erwerben und sich mit der grundlegenden Frage auseinanderzusetzen: „Wie entwerfen wir?“

Übung 1: The Machine as Collective Memory – From historical archive to productive failure: developing a critical approach to AI

Übung 2: Re-Visualizing Your Own Work – using AI to elevate existing project imagery

Übung 3: Drawing as Authority – from hand sketch to spatial model: a full design pipeline through drawing

Weitere Informationen:

Start: Mittwoch, 17.04.2026, 10:00 Uhr am FG Entwerfen, Landschaftsarchitektur und Stadtökologie (FG els)

Blockveranstaltung: an vier Freitagen

17.04. Auftaktveranstaltung, 10-16 Uhr

08.05. Präsentation Übung 1, 10-16 Uhr (online)

29.05. Präsentation Übung 2, 10-16 Uhr (online)

12.06. Präsentation Übung 3, 10-16 Uhr

Es werden zusätzlich Onlinekonsultationen angeboten.

Abgabe per Upload auf Moodle: Freitag, den 22.06.26