Bell Braun Hubel

Social Energy _ Grüne Kumpel im Ruhrgebiet

Bell Braun Hubel

Katharina Bell, Nicole Braun,

Marcus Hubl

Visionen

SOZIALES

Um die Gemeinschaft der Anwohner zu stärken und ein breites Freizeitangebot zu schaffen, sind soziale Einrichtungen im Planungsgebiet vorgesehen.

Das U-förmige Gebäude im Westen des Gebietes beherbergt eine Anlaufstelle für Jugendliche, die sich praktisch und kreativ unter Aufsicht betätigen wollen. Der containerartige Teil des Gebäudes darf nach Belieben gestaltet werden.

Direkt gegenüber befindet sich ein Skatepark, der frei zugänglich ist. Dem Weg Richtung Park folgend, befindet sich auf der linken Seite ein Café, welches auch gut von der Bahntrasse aus erreichbar ist. Im hinteren Teil desselben Gebäudes ist die ehemalige Lohn- und Lichthalle zufinden, die zukünftig für Veranstaltungen genutzt werden kann.

Das im Nordwesten angrenzende Wohngebiet wird durch sechs Wohnhäuser erweitert, in denen Generationenwohnen angeboten wird. Darüber hinaus wird die angrenzende Fläche aufbereitet um das Gebiet erweitern zu können.

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Park

In und um Westerholt gibt es praktisch keine Naherholungsmöglichkeiten oder ein attraktives Ausfsugsziel. Das Gelände der ehemaligen Zeche Westerholt bietet viel Platz, um die Wohnumgebung der Westerholter Bevölkerung zu verbessern.

Der neu gewonnene Raum zwischen Schacht 3 und den ehemaligen Zechengebäuden gegenüber scheint für das Anlegen eines Parks gut geeignet. Dort werden Grünfächen zum Liegen und Wege zum Flanieren gestaltet. Desweiteren bietet ein Sandplatz im südöstlichen Teil des Parks eine Möglichkeit für sportliche Aktivitäten wie z.B. Schach, Tischtennis, Beach-Volleyball und Boule.

Der zentral gelegene Platz mit Wasserstelle dient als Treffpunkt und Hauptmerkmal der Anlage. Die Gestaltung und Pflege des Parks wird von der angrenzenden Gärtnerei übernommen. Diese bezieht die benötigte Energie kostengünstig und umweltfreundlich aus der Geothermieanlage am östlichen Parkrand. Auf den offenen Parkgelände befinden sich Pflanzen, die über die Gärtnerei erworben werden können. Zusätzlich dienen zwei Gewächshäuser auch in den Wintermonaten zum Heranziehen von exotischen Früchten und Gemüse.

  • Solar- und Geothermieturm
  • Analyse
  • Zechengelände heute und als Social Energie Gelände
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Konzeptherleitung

Die weiteren Analysen der näheren Umgebung des neu zu beplanenden Zechengeländes zeigen Chancen und Schwächen auf. Die direkte Umgebung ist überwiegend von Wohnen geprägt. Dennoch sind Einzelhandelsgeschäfte und Gastronomiebetriebe nur sehr vereinzelt zufinden und demnach selten fußläufig für die umliegende Bevölkerung zu erreichen.

Auch ist der Zustand der Bausubstanz an vielen Stellen mangelhaft und muss über die nächsten Jahre langsam aber stetig innovativ entwickelt werden. Positiv ist ein guter Anschluss an das ÖPNV-Netz, der in alle umliegenden Orte führt. Der Handlungsbedarf hält sich an dieser Stelle also in Grenzen.

Durch das Schaffen von neuen Arbeitsplätzen innerhalb stillgelegter Räumlichkeiten, vor allem in den Bereichen der Solar- und Geothermieforschung, wird eine Minimierung der anhaltenden Arbeitslosigkeit erwartet.

Neben den genannten Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen sollen desweiteren neue Grünflächen zu einer Verbesserung der Wohnumgebung beitragen und verschiedene Freizeitangebote die Bürger wieder näher zusammenrücken lassen. Auch auf der Ebene der Bildung soll der Standort eine positive Wende erfahren. Zwar sind genügend Grundschulen und Kindergärten vorhanden, doch fehlt es an weiterführenden Schulen auf Gymnasialniveau. Durch diese Maßnahmen soll Schritt für Schritt die Region wiederbelebt werden. Nicht nur wird für die ansässige Bevölkerung eine angenehmere Wohnumgebung geschaffen, sondern es werden auch Menschen von außerhalb angelockt.

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