ab 2008

Entwurf WS 2008 »Was ist der Weg? Regionalpark Rhein-Main – Hauptroute«

Die Grundidee des Regionalparks RheinMain ist es, die Landschaft des Ballungsraumes als Erholungs- und Erlebnisraum zu sichern und aufzuwerten. Der Regionalpark besteht heute vor allem aus einem Netz von Wegen, den ‚Regionalparkrouten’, die als ‚Rückgrat’ der Grünzüge die Restlandschaften erschließen und Identität und Wert vermitteln sollen, so dass sich die Menschen, im Bewusstsein um ‚ihre’ Landschaft, zukünftig für sie einsetzen werden.

Ziel des Entwurfes ist es, die zentrale 190 km lange Rundroute als verbindendes Element des Regionalparks zu Grunde zu legen und in einem ausgewählten Teilraum als„Entwicklungs-Generator“ zu verstehen.

Folgende Fragen sind dabei zu bearbeiten: Gibt es für die Gesamtroute eine „Story“, ein übergeordnetes Alleinstellungsmerkmal der Rundroute? Wie zeichnet sich dies auf der lokalen Ebene ab? Wie wird die Route zum Generator für Siedlungsentwicklung bzw. für die Steigerung der Attraktivität der Umgebung? Wie verändert diese regionale Infrastruktur als „Straßennetz der Zukunft“ die Landschaft und die angrenzenden Siedlungen? Kann die Route eine neue Sichtweise auf die „neue“ Landschaft vermitteln? Hat urbane Landschaft eine eigene Qualität? Welche Nutzungen kann/wird sie beinhalten, welche Einrichtungen stärken sie? Wie geht man mit den vorhandenen Brüchen um?

Studentische Arbeiten zum Entwurf

Entwurf SoSe 2008 »Parkautobahn«

Im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 soll die Autobahn „Emscherschnellweg“ A42 als „Parkautobahn“ im Emscher Landschaftspark etabliert und inszeniert werden. Die A 42 ist zwischen der A 2 im Norden und, der A 40 im Süden die zentrale Ost-West Autobahn im Ruhrgebiet. Sie führt über 70 km durch die Emscherzone, vom Rhein in Duisburg im Westen bis an die Stadtgrenze von Dortmund im Osten.

In dem städtebaulichen Entwurf sollen auf der Basis der Machbarkeitsstudie weitere Ideen für die Inszenierung der Parkautobahn entwickel werden. Dabei soll das Thema Parkautobahn transportiert und, die Verknüpfung zum Emscher Landschaftspark deutlich werden. Erwartet wird zum einen die Auseinandersetzung mit der Geschichte, der Rolle und den technischen Rahmenbedingungen von Autobahnen und speziell der A 42 im Ruhrgebiet. Dazu gehören auch die Themen Bedeutung von Geschwindigkeit und geschwindigkeitsbedingte Veränderungen der Wahrnehmung. Zum anderen ist eine Auseinandersetzung mit dem Emscher Landschaftspark, seiner Philosophie und Strategie sowie seiner Wahrnehmung im Ruhrgebiet notwendig.

Ziel des Entwurfes ist es vor allem, Ideen zu visualisieren, die die Parkautobahn spektakulär präsentieren, inszenieren und an konkreten Orten verankern.

Studentische Arbeiten zum Entwurf

Entwurf WS 2007 »Leben im Fluss. Rheininsel Langenau«

Die Insel ist geprägt von der Dynamik des Flusses. Hochwasser und Überschwemmungen bestimmen die Nutzungsmöglichkeiten. Vor diesem Hintergrund sollen Ideen für die zukünftige Entwicklung der Insel, und soweit sinnvoll der gegenüber liegenden Uferzone, als exemplarischer Ort für nicht konstante, dynamische und flexible Nutzungen entwickelt werden.

Ziel ist die Erarbeitung eines städtebaulichen und/oder landschaftsplanerischen Konzeptes. Neben der Darstellung eines möglichen „Entwicklungsziels“ müssen neben den dazu denkbaren Entwicklungsphasen auch die dazu notwendigen Mittel und Maßnahmen dargestellt werden.

Dabei sind u.a. folgende Fragen zu beantworten: Was ist die Gestalt eines Ortes, der auf ständige Veränderungen reagieren muss? Gibt es eine Korrespondenz eines dynamischen Ortes mit einer dynamischen Gesellschaft? Eignet sich die Insel für temporäre Wohn-, Lebens- und Arbeitsnutzungen mit neuen Formen, die auf die Dynamik des Ortes reagieren, eine Verbindung zu ihm herstellen und die Charakteristik des Ortes thematisieren? Ist das Wasser nur Bedrohung oder auch Potenzial? Wie viel Raum kann dem Fluss gegeben werden? Gibt es statt starrer Naturschutzkonzepte flexible Naturentwicklungsmodelle?

Die Auseinandersetzung mit den Themen Hochwasser, Flussdynamik und der Funktionsweise von Auwäldern im Allgemeinen und deren Bedeutung für die Insel ist eine Voraussetzung für die Konzeptfindung. Auch die anderen naturräumlichen Gegebenheiten sollen berücksichtigt werden.

Studentische Arbeiten zum Entwurf

Entwurf SoSe 2006 »Spreehafen Hamburg«

Ziel des Entwurfes ist es, Ideen für die Neunutzung und Umgestaltung des Spreehafens im Hamburger Hafen zu entwickeln. Der Spreehafen ist eines der zentral gelegenen großen Hafenbecken an der Schnittstelle zwischen der Veddel, Wilhelmsburg und der neuen Hafencity. Er wird schon seit Jahren kaum noch genutzt und ist stellenweise am verlanden. Da er Teil des Freihafens ist, ist er zur Zeit noch massiv abgezäunt und nur über die Zollstellen zugänglich. Es gibt bereits eine Reihe von Ideen für den Spreehafen, die im Zusammenhang mit dem „Sprung über die Elbe“ als größter stadtplanerischer Vision der Hansestadt Hamburg entwickelt worden sind. In diesem Zusammenhang wurde der Spreehafen u.a. als neuer „Strand“ für Wilhelmsburg gesehen und gleichzeitig mit einer gewaltigen neuen Hafenautobahn „Hafenquerspange“ überlagert. Insgesamt ist es also ein komplexer hoch dynamischer Ort mit zahlreichen Entwicklungsperspektiven, die möglichst verträglich kombiniert werden sollen.

Der Entwurf wird in enger Zusammenarbeit mit den Studierenden der Uni Hannover bearbeitet. Gearbeitet wird in gemischten Arbeitsgruppen, die den Entwurf auch mittels Kommunikation über das Internet bearbeiten.

Entwurf WS 2005/06 »Möglichkeitsräume – Essen«

Ziel des städtebaulich freiraumplanerischen Entwurfes ist es für den rund 10 ha großen Teil im Krupp Gürtel Ansätze und Konzepte zu entwickeln, die im Verbund mit bereits vorhandenen Freizeit- und Kultureinrichtungen wie z.B. der Diskothek Mudia-Art eine zukünftige Nutzung in diesem Sektor vorbereiten, anlocken und unterstützen. Dabei geht es um Vorschläge für die städtebauliche Struktur mit Lösung der Erschließung, die Anbindung der Fläche an die Innenstadt, den Umgang mit dem vorhandenen alten Baubestand, ggf. die Neunutzung, die eventuelle Integration vorhandener Nutzungen und insbesondere die Freiraumstruktur des Quartiers in Verbindung zum nördlich angrenzenden zukünftigen Krupp-Park.

Studentische Arbeiten zum Entwurf „Möglichkeitsräume Essen“

Arbeiten vor dem WS 2005

weitere Studentische Arbeiten vor dem Wintersemester 2005